10 Dinge, die Sie über Haartransplantationen wissen sollten

Die Haare werden immer lichter, die Geheimratsecken immer ausgeprägter, die Glatze lässt sich nicht mehr verbergen. Vor allem Männer sind von Haarausfall betroffen und leiden darunter, doch auch Frauen können Haarausfall bekommen und leiden dann extrem unter dem Stigma, das er mit sich bringt. Aber es gibt Abhilfe – in den letzten Jahren hat sich auf dem Gebiet der Haartransplantationen viel getan. Leider kursieren zu diesem Thema aber noch immer viele Halbwahrheiten und vielleicht Sie sind sich nicht sicher, ob das für Sie in Frage kommt? Wir haben die wichtigsten Informationen zu Haartransplantationen für Sie zusammengestellt und räumen mit Vorurteilen und Halbwissen auf.

1. Was verursacht Haarausfall?

Unter Haarausfall versteht man den dauerhaften Haarverlust, was bedeutet, dass die ausgefallenen Haare nicht mehr nachwachsen. Die häufigste Form ist der androgenetische Haarausfall. Dies ist eine Erscheinung des Älterwerdens und wird durch Gene verursacht. Ungefähr 80 % aller Männer weltweit sind davon betroffen. Er führt normalerweise zum Zurückweichen der Stirnhaar-Grenze und zur Ausbildung von Geheimratsecken. Aber auch Frauen sind davon betroffen, meist nach der Menopause oder nach krankheitsbedingten Hormonbehandlungen. Ausgelöst wird der androgenetische Haarausfall durch eine erblich bedingte Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegen das DHT-Hormon (Steroidhormon Dihydrotestosteron). Dieses verkürzt die Wachstumsphase der Haare und führt zum Ausfall.

2. Eine Haartransplantation ist dauerhaft

Das DHT-Hormon wird mit zunehmendem Alter vermehrt ausgeschüttet und führt dazu, dass Haare am Vorderkopf und oben auf dem Kopf ausfallen. Die Haare am Hinterkopf werden vom DHT-Hormon nicht beeinflusst. Deshalb entnehmen wir für eine Haartransplantation Haarfollikel am Hinterkopf des Patienten und verpflanzen die Haare an die Stellen, wo Haare ausgefallen sind. Die verpflanzten Haare behalten ihre DHT-Hormon-Resistenz und fallen auch später nicht aus. Allerdings gibt es nach einer Haartransplantation immer den Schockausfall. Das bedeutet, dass zwei bis vier Wochen nach einer Haartransplantation ein kurzzeitiges Trauma der Haarfollikel auftritt und die transplantierten Haare ausfallen. Doch die Haarfollikel werden dabei nicht geschädigt und die Haare wachsen nach kurzer Zeit wieder nach – und fallen danach auch nicht wieder aus.

3. Haartransplantationen auch für Frauen geeignet

Haarausfall betrifft zum Großteil Männer, aber 14,7 % aller Haartransplantationspatienten sind weiblich. Frauen leiden extrem unter Haarausfall und auch für sie werden mit einer Haartransplantation sehr gute Ergebnisse erzielt. Oft kann das Haarvolumen enorm gesteigert oder der Haaransatz weiter in die Stirn gezogen werden. Auch ist es nicht nötig, dass Frauen vor einer Transplantation ihren gesamten Kopf rasieren. Es wird lediglich am Hinterkopf ein kleines Rechteck rasiert, das von den umliegenden Haaren gut verdeckt wird. Somit muss kein Außenstehender bemerken, dass eine Haartransplantation vorgenommen wurde. Besonders für Frauen ist dies oft sehr wichtig, da der Haarausfall bei ihnen immer noch mit einem Stigma behaftet ist.

4. Haartransplantationen sind nicht schmerzhaft

In den letzten zehn Jahren gab es große Fortschritte auf dem Gebiet der Haartransplantation. Es gibt neue Techniken, die ganz natürliche Ergebnisse erzielen und sehr erfolgreich eingesetzt werden. Wir setzen sowohl die FUE-Technik (Follicular Unit Extraction) als auch die DHI-Methode (Direct Hair Implantation) ein. Zudem führen wir Augenbrauen- und Barttransplantationen durch.

Die FUE-Technik

Bei der FUE-Technik werden follikulare Einheiten, natürliche Gruppierungen von ein bis vier Haaren, mit einer Hohlnadel vom Hinterkopf entnommen und an den entsprechenden Stellen wieder eingesetzt. Für den Eingriff werden dünne Extraktionsnadeln verwendet, die Haarfollikel werden auf ihre Gesundheit überprüft, in Nährlösung aufbewahrt und anschließend an die kahlen Kopfareale transplantiert. Dabei wird die follikulare Einheit mit einer Pinzette in einen kleinen Hautschlitz eingesetzt, wobei auch eine Injektionskanüle verwendet werden kann. Der große Vorteil ist, dass die Entnahmestelle nicht genäht werden muss und sich ganz natürlich und eigenständig wieder am selben Tag schließt. Somit ist die Transplantation nicht schmerzhaft und es bleiben nur kleinste Narben zurück, die aber mit dem bloßen Auge nicht zu sehen sind.

Die DHI-Methode

Die DHI-Methode (Direct Hair Implantation) ist ein direktes Transplantationsverfahren und wird angewandt, wenn die zu behandelnde Stelle noch nicht kahl ist. Hierbei werden Gruppen von Haarfollikeln mit einem CHOI, einem medizinischen Pen, entnommen und dann direkt in die betreffenden Areale eingesetzt. Das Öffnen separater Kanäle entfällt, wodurch diese Methode für den Patienten sehr schonend ist. Die Kopfhaut wird lokal betäubt, wodurch der Patient während der Behandlung keine Schmerzen verspürt.

5. Haartransplantationen für jedes Alter

Eine Haartransplantation kann bei Patienten jeden Alters durchgeführt werden. Für die Transplantation ist es lediglich wichtig, dass der Patient am Hinterkopf ausreichend viele gesunde Haare hat und wie das Haarausfallmuster aussieht. Bei den meisten Patienten ist der Haarausfall genetisch bedingt und wird durch eine androgenetische Alopezie ausgelöst. Diese verlangsamt sich meist, wenn der Patient 35-40 Jahre alt ist. Wenn vor diesem Alter eine Haartransplantation durchgeführt wird, ist es möglich, dass später noch weitere Eingriffe nötig werden, wenn der Haarausfall weiter fortschreitet. Nach diesem Alter sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass weitere Behandlungen notwendig sind. Bei sehr jungen Patienten unter 20 Jahren raten wir zur Vorsicht. Sie sollten sich eingehend von erfahrenen Spezialisten beraten lassen, bevor sie vorschnell einen Eingriff durchführen lassen.

6. Langfristiges Ergebnis

Eine Haartransplantation ist eine langfristige, dauerhafte Behandlung und die Ergebnisse werden erst nach mehreren Monaten sichtbar. Nach dem Einsetzen der Haare, müssen die Areale erst genesen und die implantierten Haare brauchen Zeit, um zu wachsen. Dieses Wachstum ist erst nach etwa zwölf Monaten abgeschlossen. Oft kommt es zwei bis vier Wochen nach der Behandlung zu einem plötzlichen Haarausfall, dem sogenannten Schockausfall. Dabei bleiben aber die Haarfollikel unversehrt. Nun dauert es ungefähr weitere zwei Monate, bis die Erneuerungsphase einsetzt und die Haare zu wachsen beginnen. Haare wachsen dann etwa 1,5 cm pro Monat. Nach rund neun Monaten nehmen Haare dann ihre eigene Form an und nach Ablauf eines Jahres ist zwischen transplantiertem und anderem Haar kein Unterschied mehr zu erkennen. Das Haar sieht wieder natürlich dicht aus.

7. Kosten einer Haartransplantation

Verglichen mit den Summen, die für Haarpflegeprodukte und künstlichen Haarersatz wie Perücken und Toupets ausgegeben werden, sind die Kosten einer einmaligen Haartransplantation, die dauerhaft ist, überschaubar. Um die Kosten im Rahmen zu halten, bieten wir Haartransplantationen in der Türkei an. Hierbei stellen wir natürlich höchste Ansprüche an Qualität und guten Service. Erfahrene, gut ausgebildete Ärzte und medizinisches Fachpersonal garantieren beste Behandlungsbedingungen für Patienten.

Vorsicht bei Billiganbietern!

Leider gibt es – vor allem in der Türkei – auch immer mehr „schwarze Schafe“, die Haartransplantationen zu extrem günstigen Preisen anbieten. Die Folgen können leider katastrophal sein, wenn Ärzte nicht genügend Erfahrung und keine ausreichende fachliche Ausbildung haben. Auch das medizinische Fachpersonal muss geschult sein und hohe hygienische Anforderungen erfüllen. Wenn dies nicht gegeben ist, können hässliche Narben entstehen und Infektionen verursacht werden. Auch kommt es immer wieder vor, dass die transplantierten Haare nicht natürlich aussehen, wenn der Arzt nicht erfahren ist. Achten Sie deshalb in erster Linie auf Qualität, wenn Sie sich für eine Klinik entscheiden.

8. Nur Eigenhaar kann transplantiert werden

Leider ist es nicht möglich, mit Haarfollikeln eines Fremdspenders eine Haartransplantation durchzuführen. Eine Transplantation von Haarfollikeln kann nur erfolgen, wenn die Follikel der Person selbst entnommen wurden. Die transplantierte Haarwurzel, die gegen Haarausfall resistent ist, wird vom Körper als Eigengewebe erkannt. Deshalb ist eine Transplantation so unkompliziert und die Haare können im neuen Areal mit den charakteristischen Eigenschaften des Entnahmeorts weiterwachsen. Haarfollikel einer anderen Person würden als Fremdkörper erkannt und abgestoßen werden.

9. Keine Rasur mehr nötig

Mit den neuen Haartransplantationsmethoden müssen nur noch kleinste „Fenster“ am Hinterkopf rasiert werden, die aber von anderen Menschen nicht wahrgenommen werden können, da die Stellen ganz problemlos von den umliegenden Haaren verdeckt werden. Wenn die DHI-Methode zum Einsatz kommt, muss vor der Behandlung überhaupt nicht mehr rasiert werden. Die Rasur freie Transplantation ist vor allem für Frauen von großer Bedeutung, aber auch Männer müssen sich keine Sorgen mehr machen, dass ihr Umfeld sehen kann, dass ein Eingriff vorgenommen wurde.

10. Natürliche, dichte Haare

Wenn die Haartransplantation von einem erfahrenen Facharzt mit professionellen, gut ausgebildeten medizinischen Fachkräften durchgeführt wird, sollte das Ergebnis sehr gut sein. Die Planung vor dem Eingriff ist extrem wichtig. Dies schließt ein, dass vorab festgelegt wird, wo der Haaransatz beginnen sollte und dass dies zum Gesicht des Patienten passt. Aber auch die Haarqualität des Patienten und die Haardichte im Spenderbereich müssen im Vorfeld geprüft werden. Sowohl mit der FUE- als auch mit der DHI-Methode werden sehr natürlich aussehende Ergebnisse erzielt. Ein erfahrener Facharzt wendet beim Einsetzen die Crosspunch-Methode an, was ein ästhetisch ansprechendes Behandlungsergebnis zur Folge hat. Hierbei werden die Transplantate im für das individuelle Haar richtigen Insertionswinkel eingesetzt. Besonders bei glattem Haar wird hiermit eine bessere optische Abdeckung der Kopfhaut erreicht, da die Haarfollikel in leicht gegeneinander abgestuften Winkeln von etwa 5° bis 8° implantiert werden. Somit haben die Transplantate auch einen leichten Neigungswinkel zueinander. Aber auch die natürliche Wuchsrichtung der Haare muss berücksichtigt werden, damit das Ergebnis so natürlich wie möglich aussieht. Da die neuen Methoden kaum mehr Narben verursachen, können die Implantate sehr dicht eingesetzt werden, wodurch eine natürliche Dichte der Haare entsteht.

Weitere Infos

Wir hoffen, dass wir mit diesem Artikel Ihre wichtigsten Fragen beantworten konnten. Kontaktieren Sie uns einfach, wenn Sie weitere Fragen haben und machen Sie einen Termin, um sich von unseren geschulten Fachkräften in einem individuellen Gespräch beraten zu lassen. Wir gehen gezielt auf Ihre Bedürfnisse ein und erörtern mit Ihnen zusammen, was für Sie die beste Behandlungsmethode ist.

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